
Ein PIR-Sensor weckt leise LED-Streifen in einem alten Einmachglas. Das mattierte Glas streut Licht, die Elektronik sitzt auf einer kleinen Trägerplatte unter dem Deckel. Eine sanfte Einschaltkurve verhindert Aufschrecken bei Nacht. Mit Zeitlimit und Helligkeitsschwelle reagiert der Begleiter nur, wenn es wirklich sinnvoll ist. Ein versteckter Schalter unter dem Regal erlaubt Wartung und manuelles Abschalten. So entsteht ein freundlicher Gruß im Flur.

Ein kapazitiver Eingang verwandelt ein Messingband um einen Terrakottatopf in einen fühlbaren Schalter. Eine kurze, weich gedimmte Lichtsequenz bestätigt die Geste. Feuchtigkeit kann Werte verschieben, daher kalibriert der Controller nach dem Einschalten neu. Kabel laufen unsichtbar im Untersetzer, ein kleiner Servicedeckel erlaubt Zugriff. Du entscheidest, ob Farben Pflanzenpflege signalisieren oder nur Stimmung zaubern. Berührung fühlt sich plötzlich ganz selbstverständlich an.

Ein Lichtsensor misst Helligkeit am Fenster, im Rahmen sitzen warmweiße und amberfarbene LEDs hinter Pergamentpapier. Bei Dämmerung steigt ein sanfter Glow, tagsüber bleibt alles ruhig. Eine Hysterese verhindert Flackern bei Wolken. Der Rahmen besteht aus aufgearbeitetem Leistenholz, Kabel verschwinden in einer Schattenfuge. Ein unscheinbarer Taster an der Rückseite erlaubt Szenenwechsel. So bekommt dein Raum eine atmende, unaufdringliche Lichtskulptur.